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BLUTMOND - " Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days" - REVIEWS

Discussion in 'code666' started by Emi, Jul 27, 2010.

  1. Emi

    Emi underdog

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    post here :popcorn:
     
  2. Emi

    Emi underdog

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    Blutmond - Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days (2010)
    BlutmondStil: Avantgarde / Post Black Metal

    Label: code666

    Punkte: 11/13

    Spielzeit: 64:00

    Blutmond aus der Schweiz stellen unter anderem unter Beweis, dass die Urbanisierung ein zumindest europaweites Phänomen ist, dass das Individuum nicht unberührt lässt. Okay, vielleicht etwas hochgestochen, aber zumindest stellen sie unter Beweis, dass man auch in der Schweiz diese Problematik musikalisch zu verarbeiten weiss.

    Die Thematisierung des Grossstadt- und Wohlfahrtsstaatlebens ist in der Musik nichts Neues, aber es ist zu beobachten dass sich die musikalischen Ejakulation mit dem faden Geschmack des Einflusses durch Beton, Ampeln und Konsumgier in den letzten Jahren rasant multiplizierten. Heretoir, Líam, Fäulnis, Amesoeurs - die Zahl der Vertreter dieses ideologischen Genres nimmt zu. Blutmond gesellen sich hinzu, beschreiten aber klanglich einen komplexeren Weg als ausschliesslich den des Post-Rock oder Black Metal.

    Vorhang auf.

    Was auf "Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days" alles geboten wird, ist schwer zusammenzufassen. Zum einen sind da natürlich die Lyrics. Die erinnern inhaltlich stark an Werke von Charles Bukowski und ähnlich verhalten sich dann auch die im Studio E (Markus Stock) aufgenommenen Stücke auf der Scheibe, in welche jene Texte eingewoben wurden. Blutmond fahren weniger eine melancholische und depressive Schiene, sondern bedienen sich eher einer Art Galgenhumor á la Lifelover. Die drei Herren hängen ihren Hut demnach zwar an die Stange der Resignation, meiden es aber trotzdem noch, ihr Müsli gleich mit Rasierklingen zu spicken.

    Man bedient sich musikalisch aus dem Pool zahlreicher Genres. In "Working Poor..." begeistert mich der dezente Einsatz einer jazzigen Rockgitarre, "Rebellion" ist ein kräftiges Bluesrock-Instrumentalstück, "Friday - Trapped In Mental Disorder" vollführt unter anderem mittels Einsatz eines Saxophons den Spagat zwischen seichtem Rock und modernem Black Metal. Nicht nur in "CRY.sys" (was übrigens zu den hörenswertesten Stücken hier gehört) bieten elektronische Elemente, die entfernt an Nu Metal der Marke Static-X erinnern, zum Frohlocken an. "Metro Aesthetix" beginnt mit einem Dialog, den jeder kennt; die Begegnung mit einem Wollen-Sie-die-Welt-retten-unterschreiben-Sie-hier-und-hier-Typen in der Fussgängerzone. "Dance N' Society" stellt sich schliesslich als klassischer, auf einem geilen Riff aufbauender Death / Black Metal Klopper heraus, der das Vorangegangene nochmal ordentlich aufpeppt (wohlgemerkt neben ähnlichen Songs - "Good Morning World"; "You VS The Modern...").

    Die 13 urbanen Wege wissen zu begeistern. Die Scheibe ist ein Muss für Sympathisanten von Fäulnis, Agrypnie, Traumatic Voyage oder Thränenkind. Ein schaurig schönes Dossier zur Blasiertheit des Grossstadtmenschen; über die Geheimnisse hinter den Holzverkleidungen an Betonwänden, der alltägliche Wahnsinn in den dunklen und hellen Gassen der verweltlichten Stadt. Verpackt in ein Gewand aus groovigem Schwarzmetall und modernem Thrash. "Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days" verliert nach dem 6. Durchlauf noch nicht an Charme und wird sich auch weiterhin in meinem Spieler drehen.

    Vorhang zu? Vorerst.



    Tracklist:
    01. Mind Da Gap
    02. You Vs. The Modern Lifestyle Obsession
    03. Working Poor, Yuppie Yeah (A/a 3000)
    04. Rebellion
    05. Friday - Trapped In Mental Disorder
    06. Blind Date Broadway
    07. CRY.sys
    08. Good Morning World
    09. Martini Midnight Madness
    10. Metro Aesthetix
    11. Suburbs - A Lamentation Or A Social Frustration!?
    12. The Party Is Over...
    13. Dance N' Society


    Bandkontakt:
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    http://www.myspace.com/blutmondofficial
     
  3. Emi

    Emi underdog

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    10/10 !!!! :devil:

    Gegenwart & Zukunft - Urbaner Mystizismus in progressiver Schrift & Ton
    ...ja, bis ich die ersten neuen Klänge des Blutmond'schen Schaffens vernahm und vor dem Boxen meiner Anlage beinahe ächzend vor Begeisterung zu Boden ging. Diese bildhafte Schilderung ist keineswegs übertrieben, denn schon nach den ersten Tönen des fantastisch betitelten "13 Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days" knallt einem die Erkenntnis, dass hier gerade etwas unheimlich Spektakuläres, Grosses und Neues passiert, mit Vehemenz vor den Latz. In diesen 64 Minuten atmet und lebt der Geist von Vorreitern wie Secrets of the Moon, Lifelover, Shining, Abigor und einem Dutzend anderer. Das hier ist die vertonte Seelenlosigkeit des modernen Grossstadtlebens, der Spiegel, der vor das Gesicht einer schizophrenen, kranken Gesellschaft gehalten wird und das Abbild von unzähligen Einzelschicksalen, die sich im Gefängnis des Alltags mit ihrer Erkenntnis einen Weg zu bahnen versuchen. Die lyrische, konzeptionelle Seite ist allerdings nur eines von zwei Elementen, die Blutmond in dieser Form Einzigartigkeit verleihen.
    Das andere ist selbstredend die Musik, ein auf den ersten Blick kruder Mix, eine Verschmelzung von individuellen Stilen, die auf ebendiesen ersten Blick nicht wirklich zueinander passen. Black Metal, mal technisch, mal wieder simpler, Post Rock-artige Gebilde, zuweilen dezente Jazz-Strukturen, Bläser, Saxophon, dunkle Sample-Collagen, Doppelgesang, der die gesamte Bandbreite von manischen Flüstern bis explodierendem Gekreische abdeckt. Hier wird von furiosem, auf spezielle Art und Weise modernem Extrem-Metal wie dem fesselnden Eröffnungsdoppel "You Vs. The Modern Lifestyle Obsession" & "Working Poor, Yuppie Yeah! (A/a 3000)" über die tieftraurig-beklemmende Post-Rock-Eruption "CRY.sys" (jedes mal wieder eine emotionale Herausforderung), die im Wesentlichen aus zwei Riffs besteht, "Suburbs - A Lamentation Or A Social Frustration?!", das mit seiner unterschwelligen Melancholie am besten zum einsamen Gang durch die Stadt an einem regnerischen Nachmittag passt, und dem komplett elektronisch gehaltenen "The Party Is Over..." bis hin zu "Friday - Trapped In Mental Disorder", das zu Beginn die Atmosphäre einer mit Rauchschwaden durchzogenen Edel-Bar ausstrahlt und mit bittersüsser, zynischer Leichtigkeit endet, alles abgedeckt. Dabei verschmelzen die verschiedenen Einflüsse, Stimmungen und musikalischen Elemente mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit ineinander, trotz der Heterogenität der Songs macht vorliegendes Werk zu keiner Sekunde einen verzettelten Eindruck, im Gegenteil: Hier passt jeder Loop, jede feine Ride-Spielerei, jeder Gitarrenanschlag und jede gottverfluchte Textzeile stimmigst ins Gesamtbild. Einen Anteil daran hatte sicherlich auch Produzent Markus Stock, der seit jeher bekannt dafür ist, avantgardistisch veranlagten Bands das passende Klangbild zu verpassen.
    [​IMG]
    "TV instead of relaxing, hollywood instead of entertaining, whiskey instead of big booze, warcraft instead of waste of time, youporn instead of side-leap, one-night-stand instead of social contacts and loneliness instead of proofed facts"
    Blutmond sind so dermassen nahe an der Realität, ein dermassen prägnantes Bild der kaum mehr einordbaren Realität, dass es richtig weh tut. "Blind Date Broadway" (mit fantastischem Todtgelichter-Reminiszenz-Riff und hochmelodischem energischem Ende) KLINGT nach Einsamkeit und billigen Hinterzimmer-Sex, "Martini Midnight Madness" KLINGT wie eine vertonte alkoholgeschwängerte Nacht mit nebelverhangenen Erinnerungen. Blutmond legen den Finger nicht nur auf die Wunde, sie bohren auch noch mit Freude darin herum. Und das auf subtile, ergreifende Art und Weise. Abgeschlossen wird das Album übrigens bezeichnenderweise mit der Aufforderung "Wake up... wake up now!"
    Die 13 Songs auf "13 Urban Ways..." sind innovativ, pulsierend, erfrischend, hochintelligent und brandgefährlich. Angesichts dessen erscheint die Benotung dieses Album als notwendige Makulatur. Meine Damen und Herren, dies ist eines der besten und vor allem wichtigsten extremen Alben der letzten zehn Jahre, welches das Licht der Schweiz erblickt hat.
     
  4. Emi

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    7,5

    BLUTMOND – “Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian” (Code666) [​IMG] Η Ελβετία έχει κατά καιρούς παρουσιάσει διάφορα περίεργα και ενδιαφέροντα πράγματα, αρκετά πειραματικά, τα οποία ήταν και καλοδεχούμενα. Το παρουσιαζόμενο άλμπουμ αποτελεί τη δεύτερη δισκογραφική δουλειά ενός τρίο που εδρεύει εκεί και επιχειρεί να προκαλέσει εντύπωση με ανάλογο τρόπο. Ίσως δείτε να λανσάρεται ως «αστικό black», με ό,τι αυτό μπορεί να σημαίνει, χωρίς όμως να κατατάσσονται εύκολα στο εύρος του είδους αυτού. Θεματικά εναντιώνονται στον σύγχρονο τρόπο ζωής, αποστασιοποιούνται και παραθέτουν τη δική τους ευαισθησία και αντίληψη (αν αυτό σας θυμίζει μια πρόσφατη, ουτοπική προκήρυξη, πρόκειται για σύμπτωση…) Το άλμπουμ τους φιλοδοξούσε να είναι κάτι παραπάνω από αυτό που τελικά κατασκευάστηκε. Το υλικό τους είναι ακατάστατο, με στιγμές δήθεν ατμοσφαιρικές, μπερδεμένο όπως και η έκφραση του μανιφέστου της ιστοσελίδας τους. Αν θα αρέσει; Αν θα υπάρξει κοινό με τα ίδια ενδιαφέροντα και γούστα; Πολύ αμφίβολο. Προσεγγίστε το με δική σας ευθύνη.
     
  5. Emi

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    http://cosucce.blogspot.com/2010/07/blutmond-thirteen-urban-ways-4-groovy.html

    Blutmond - Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days


    [​IMG]Artist: Blutmond
    Title: Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days
    Style: Avant-garde BM (?)
    Label: Code666
    Street Date: 03/09/2010
    Website: myspace
    Country: Switzerland

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    Switzerland has never been famous for giving birth to extreme metal bands, if we count Hellhammer, Celtic Frost and Samael out. These bands, altough different musically and lyrically, they have something in common: the way they approach to the songwriting itself. I really think that avant-garde is a term you can't avoid to label these bands with, and our new discovery, Blutmond, is included in that for sure. 'Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days' the absurd and iconic title of the first full-lenght album of the trio formed by John, Jerry and Dave, is a total crazy and out-of-the-scheme album, a full set of not-of-this-earth compositions that blends post rock and black metal (or weird urban jazz played in the subway by a Demon or electronics under drugs as the info sheet claims). Sudden changes of tempo, mood and even music style (it's not uncommon to have black metal close to jazz-ish parts) make these 13 urban ways very interesting to follow. After being quite litterally hit in your face at first listening session, you start to feel more comfortable with Blutmond's world and then it's not so difficult to appreciate songs like "You Vs. The Modern Lifestyle Obsession" or especially the long instrumental suite "Martini Midnight Madness" (only to name a few of them). What definitely made me raising the thumb up it's the feeling of spontaneity coming out from the songs, something that normally lacks in "eclectic" albums such this one and something that instead I'm always looking for, since I definitey hate what's come out to be built-up and not spontaneous at all. 'Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days' shows all the features to become a true masterpiece in the discography of this Swiss band as well as an highlight in Code666 roster.
     
  6. Emi

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    http://v2.metalreviews.com/

    80/100

    "Surprise Of The Month"

    Humour and black metal sit uneasily together. Or, to clarify, they sit together uneasily for black metal fans. If you don’t like black metal, they sit together very well indeed. Those benighted ones excluded, though, I can almost feel the snorts of derision emanating from Metal Reviews visitors worldwide breezing angrily across the oceans. That title… Aren’t there enough unselfconscious goofballs in black metal already that we need self-conscious ones? Scanning the song names: Mind Da Gap, Working Poor, Yuppie Yeah!, Dance N’ Society? Why spoof a genre that has so comprehensively self-spoofed on more than one unfortunate occasion?

    What, then, to make of this? Sprouting from the remains of the (by all accounts) very black metal Totenstille, the band’s mission statement seems to be to restore a “playful sense and being” to our world of “depressed grey shapes”, and lay down a manifesto for a transcendent “urban mysticism”. No, I don’t know what this means either. Perhaps we can interpret that they are serious about being silly? That would certainly fit with moments here, though I’m not sure about the whole. Evoking experimental black metal luminaries like Ephel Duath or DHG, this can be an eclectic and often tongue-in-cheek album that gleefully vandalises a riotous blackened blast template with trance synths, muted trumpets and abrupt blues breakdowns, among other things. But that blackened blast itself is capable of unflinching power.

    On occasion this can be jarring. Working Poor… swoops into action with a gloriously intense black metal battle-riff, before being interrupted abruptly (that is an understatement- it’s like an unexpected birthday decapitation) by an awkward jazz swing replete with parping synth horns. The jolting effect is undoubtedly intentional, but I wonder about the extent to which this is indulgent surprise tactics over real expression. That said, the disparate elements are often worked superbly, particularly the black metal ones. More single-minded tracks like Blind Date Broadway could fit without any problems onto a great melodic black album, expertly balancing tunefulness and ferocity.

    This isn’t necessarily to say that the more eclectic numbers are always the weak points; Trapped in Mental Disorder is probably the most impressive tune here. Throughout its seven minutes it builds subtly from ominous, fidgety grooves underpinning a muted trumpet solo to growling black metal without ever losing coherence. I think the aura of the album leads you to expect something more self-consciously wacky and thrown-together than you get. Parts of Suburbs- A Lamentation or a Social Frustration?!?, for example, may sound like the jazzier moments of Ephel Duath’s The Painter’s Palette, but these are more like garnishes than the meat itself.

    So, a bit of a confusing record, all said. It comes on like a spoof, and delights in musical curveballs, but seems deadly serious about straight-up black metal at the same time. Does it work as a piece of avant-fusion? Perhaps, though it has to be said that other bands mentioned here have probably worked harder to integrate other elements more deeply into their sound. Ultimately, this is simply an engaging and quirky album which doesn’t quite take its experimental vision to truly unknown realms. If you are an experimental black metal fan, this is a band to note.
     
  7. Emi

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    ROCKSTAR MAGAZINE (printed, italy)

    3/3 !!!
     
  8. Emi

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    MUSIX MAGAZINE (printed - poland)

    9/10 :devil:
     
  9. Emi

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    http://kronosmortus.hu/node/24990

    10/10 !!!!!!

    BLUTMOND - Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days

    [​IMG]
    [​IMG]
    Kiadó

    Aural Music


    Weboldal

    myspace.com/blutmondofficial


    Lemez címe

    Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days


    Előadó

    Blutmond


    Kiadás éve

    2010


    Stílus

    Metal


    Kritika

    BRIEF SUM: It's simply outstanding! A perfect fusion of different musical styles, and a perfect interpretation of the „urban mysticism”! Everybody must hear this album!

    Nos. Igen. Elöljáróban annyit, hogy ennél furcsább és ötletesebb „metal” anyagot még életemben nem hallottam. A zenekar saját bevallása szerint sötét, corpsepaint-es black metal hordaként kezdte, a 2006-os Endzeit cd-jük is ezt támasztja alá. Aztán gondoltak egyet, és valami egészen mást kezdtek el csinálni. Nem kell több primitív darálás, háborúról és sötét erdőkről szóló hörgés, hiszen a bandán belül mindenki egészen más stílusokért rajong. Mi lenne, ha ezeket mind összegyúrnánk, és csinálnánk valami egészen újat és szokatlant.
    A koncepcióról röviden annyit, hogy minden, ami a modern városi léttel, és annak betegségeivel kapcsolatos, ihlettel szolgált a Blutmond-nak. Ezeket tálalja egy fanyar, humoros, de mindenképpen művészi formában. Egyszerűen annyira összetettek és másfélék a dalok, hogy mindegyikről lehetne egy-egy külön cikkben foglalkozni. Van itt klasszikus extrém metáltól kezdve trance-es lötyögésen át trombitás jazz-ig mindenféle, tökéletes egyvelegbe gyúrva. Minden dal külön-külön fantáziavilágot idéz az ember képzeletébe: egy démon jazz-metal-ra sikoltozik egy metróaluljáróban. Haladsz a mozgólépcsőn, és testetlen kísértetnek érzed magadat, aki csak azért van itt, hogy megfigyelje a szürke embercsordát. Éjszaka egyedül, még az órákkal elfogyasztott sör hatásától kábán, villanypóznák pislákoló fénye alatt sétálni. Mikor a reggeli tömegben legszívesebben ordítanál, hogy miért te, miért itt, miért most?
    El kell mondanom, hogy alapból nem rajongok az ilyen „poszt” előtagú zenéért, 90 százalékban értéktelen kísérletezgetés arra, hogy valamit művészinek és érdekesnek tüntessenek fel. A Blutmond azonban valami olyan zseniálisan elegyíti a különböző, egymástól nagyon eltérő stílusokat, és olyan módon gyúrja őket egy egyszerű, föld halandók által is élvezhető művé, hogy az csak elismerést érdemel! Mindenkinek ajánlom, kivétel nélkül.




    Tracklist

    1. Mind Da Gap
    2. You Vs. The Modern Lifestyle Obsession
    3. Working Poor, Yuppie Yeah! (A/a 3000)
    4. Rebellion
    5. Friday - Trapped In Mental Disorder
    6. Blind Date Broadway
    7. CRY.sys
    8. Good Morning World
    9. Martini Midnight Madness
    10. Metro Aesthetix
    11. Suburbs - A Lamentation Or A Social Frustration!?
    12. The Party Is Over...
    13. Dance N' Society




    Pontszám

    10
     
  10. Emi

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    http://www.metalteamuk.net/aug10reviews/cdreviews-blutmond.htm

    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Artist: Blutmond
    Title: Thirteen Urban Days 4 Groovy Bohemian Days
    Type: Album
    Label: Code 666/Aural Music [/SIZE][/FONT]
    [/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1] [​IMG] Are you prepared for the soundtrack of da nu urban madness? No do not run off we haven’t gone all wigga on yo butts or anything, you are still in the right place, it is just this Swiss trios way of playing with our heads and preconceptions that anything black metal orientated should speak lingo like this. I believe that they used to play a much purer form of BM but this their second album is anything but, as is par of the course with the eccentric music their label has the skill at handpicking this throws everything in together and stirs it all up. [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]‘Mind da Gap’ starts up flailing away with massive swaggering guitars and drums blasting behind a vocal roar. It’s a short barrage as sounds of footsteps, doors opening, traffic and sirens take us to an urban landscape before second number ‘You Vs The Modern Lifestyle Obsession’ carries on the album of odd song titles. This sounds like a fierce blackened early Voivod with a spastic blur akin to Krallice coming from the mad guitar riffing. There is no problems head banging here, it’s just that you should not expect to be doing so for the full 63 minutes of the album as nothing is going to remain quite what it seems. Just as you are getting used to the frantic attacking pace another preposterously entitled track decides to down swing into a brief passage of jazz before getting the knives out to some suicidal sounding angst infected BM. ‘Rebellion’ relocates to a snooker hall by sounds of it and has a house band on hand playing a strutting, finger clicking up-tempo guitar jam, which is reminiscent of a Rockabilly sort of style. After this things continue down abstract routes, ‘Friday - Trapped In Mental Disorder’ unlocking doors to the mind and unveiling low groaning vocals, smoochy saxophone and more unhinged vocals and melodic guitar rages. It all has a very schizophrenic and unique air, a bit like Solefald after too many pills perhaps, leaving you never knowing what is coming next. [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]By ‘CRY. Sys’ the guitars are having a hypnotic effect as we merge some shoe-gaze meandering with some subtle electronics, and then a jagged rock heavy melody. There is also a sampled female voice announcing the words “hardcore motherfucker,” which the ultraviolent amongst you may recognise. I like the way the band have a tagline on their page stating ‘No Posh No Fun.’ This is very much in line with their narrative which I interpret about concentrating on the low paid drone and unemployed; the disenfranchisement and alienation and madness that life deals them, lets face it most of us ca no doubt affiliate with this. In doing so they have built up a rich musical tapestry, telling tales as it progresses. Despair is heard clearly in the maudlin ‘Metro Aesthetix’ and you can almost smell the rags of someone down on their luck begging for spare change. [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]All in all ‘Thirteen Urban Days’ is an emotion packed ride, richly inventive and full of ideas. Having said that you do need to give it your all to even scratch the surface and this is no quick dip for the casual observer sort of album. It’s strange as I always had romantic visions of alpine snow capped mountains and chocolate and cuckoo clocks from this band’s home country but this shows the other side and the grim underbelly of its urban impoverishment. If you really want to sniff the Swiss piss, this is your musical urinal! [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1] http://www.myspace.com/blutmondofficial
    [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1] Pete Woods
    [/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][/FONT][/SIZE][/FONT]
     
  11. Emi

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    Sveitsiläisen Blutmondin selkää painaa kaupungistumisen ruma luomi. Bändin musiikki heijastelee tätä maailmantuskaa post-etuliitteen kernaasti lunastavan black metalin sävelin.

    On harvinaista, että tämän alan bändit esittelevät parasta osaamistaan nimenomaan kokeellisimpina hetkinään, mutta niin vain Friday - Trapped In Mental Disorderin trumpettifiilistely ja Metro Aesthetixin kauniinpuoleinen sumuilu osoittautuvat levyn mieleenpainuvimmiksi ratkaisuiksi. Samalla toki joidenkin biisien rakenteita voisi sanoa ihan rehellisesti huonoiksi ja hätäisiksi, ei ainoastaan tarkoituksellisen epäloogisiksi ja postmoderneiksi. The Party Is Overin Aphex Twin -ambienssi ja useat levyn suoremmista black metal -tuokioista ovat puolestaan yksinkertaisesti ideaköyhää tavaraa. Läpikypsää ei Blutmondin urbaani taide siis vielä missään tapauksessa ole.

    Kyse on siis hetkittäin lupailevasta mutta verrattain harvoin lunastavasta albumista. Ehkä Blutmondin täytyy ottaa vielä röyhkeämpi askel villille puolelle, jonka suuntaan katu-uskottavasti nimetyn Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Daysin parhaat hetket jo mielekkäästi osoittavat.
     
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    These cheeky Swiss-German urban warriors really know how to let their super-long tresses loose! Their second effort for the reputable Italian label Code666 explodes like a nail bomb throwing in all directions defacing avant-garde shrapnel consisting of black/gothic/industrial/thrash metal, old jazz, eerie ambient and even hip-hop. “You vs. the Modern Lifestyle Obsession” stuns with its manic cacophony of blood-stained, smog-filled black metal. “Friday, Trapped in a Mental Disorder” with its slow, cigarette smoke-filled jazzy opening, is a lengthy, syncopate and intoxicated ode to a profound disgust for modern urban life, where frustrations ultimately unwind into bleak melancholy. While the demented instrumental “Rebellion” has me puzzled for its whole duration, “Blind Date Broadway” suddenly bursts into something close to dark crust metal only to flip, like a magic coin, from black metal to Korn-like moans and groans (minus the fake, über-annoying petulance)… and over again. That this is Post Something is clear, but what exactly? The wonderful, soaring “CRY.sys”, which reminds me of the amazing Lantlôs, unravels into the hip-hop sample of a female voice and concludes with distant, heart-sinking noises from an office environment: “t-t-t-to be honest” that tells me it’s just great stuff. Clearly black metal still firmly underpins Blutmond’s music, so we might not be wrong in filling our mouths with big words like Urban Post Black, but ultimately it doesn’t matter one bit, as these guys are here to twist our brains with tons of bitter irony, psychotic nightmares, excellent versatile vocals and goddamn clever music. After listening to these 13 utterly mental tracks, sadistically ordered to create a breathtaking crescendo, your understanding of metal will never be the same again. Granted.
     
  13. Emi

    Emi underdog

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    8/10
     
  14. Emi

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    http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=15346

    9/10 !!!!

    BLUTMOND... ja, da war doch mal was. Es WAR. Diese Erinnerung bitte löschen. Ein Album, welches mit einem Titel wie "Mind Da Gap" lautstark anfängt, nur um den Hörer dann ins Auto einzuladen, kann nicht gewöhnlich sein, und hat nichts mehr mit der einstigen Band zu tun, denen viele damals wegen "Endzeit" keine Zukunft prophezeit haben. Die Lücke, "gap", ist jetzt nicht nur Teil ihrer Biographie, sondern wird zum integralen Konzept eines Black Metal Albums, welches man in dieser Art weder in der Schweiz noch dem Rest der Welt gehört hat.

    Der Lücke folgt ein Sturm namens "You Vs. The Modern Lifestyle Obsession": rasend, modernes Riffing im Doublebass-Midtempo, bis hierher gewöhnlich. Dann nach 3 Minuten die harte Bassdrum, 4/4-Takt, die Vorbereitung auf das folgende, absolut tödliche Killerriff, welches den Song sofort Richtung Albumhit schießt. Ist es einfallslos, sich minutenlang darin zu aalen? Nein, es wäre eine absolute Verschwendung, dies nicht zu tun! Dieser Song ist die grande ouverture!

    Ja, seit "Endzeit" sind wirklich vier Jahre vergangen, und während manche Bands sich in so einer Zeitspanne keinen Millimeter vom Fleck bewegen, haben die Schweizer buchstäblich einen Quantensprung geschafft. "Working Poor, Yuppie Yeah! (A/a 3000)" röhrt in den ersten Takten zunächst gnadenlos, mutiert plötzlich zum Hard Rocker, nur um gleich darauf wieder zu rasendem Black Metal zu schwenken. Sie haben noch viel zu sagen, schreien es neben hoch aufgetürmten Gitarrenwänden in die Großstadt hinaus.
    "Rebellion" schlägt sich dann plötzlich in die kleinen Gassen, Jazz dampft aus der Gosse, das Flair von Alternative Rock liegt in der Luft. Ein kurzes, bedeutungsschwangeres Intermezzo, gefolgt von "Friday - Trapped...": Wieder ganz modern in Schwarz gekleidet, aber dieses Mal mit Saxophon und Kajal. Jazz, Gothic, Dark Rock - das hier ist eklektischer Black Metal ohne erzwungene Elementeschieberei. BLUTMOND zeigen eine generelle Vorliebe für sehr heftige Einschübe, die wie einzelne Straßenzüge im Augenwinkel vorbeiziehen, während man durch urbane Häuserschluchten rast. Die Akkorde, sie sind nichts für Wald und Wiesen, vereiste Berglandschaften oder postapokalyptische Ödländer - sie bedienen keine Stereotypen, und haben trotz ihrer Gewalt oft den Charme von Rock und bisweilen sogar Folk in sich.

    "CRY.sys" wandert mit elektronischen Beats und epischem Charisma auf Pfaden von Drummachine-Soloprojekt-Black Metal in der Art von EWIGKEIT und BENIGHTED LEAMS. "Good Morning World" kehrt zurück zum wall-of-sound Rezept von "You...", aber richtig überzeugend wird dann erst wieder "Martini Midnight Madness", Hit Nr. 2, und wieder prägende Melodien, getragen auch durch unverzerrte Gitarrenlinien. Mittlerweile setzen sie weniger auf Worte, sondern durchschlagende Motive, der Stimmgewalt ist sozusagen die Bildgewalt ihrer Musik gefolgt.
    "Metro Aesthetix" bringt uns zurück auf die verregnete Straße, in die Nähe von dem Club, in dem auch BOHREN zuhause sind. Nachdenkliche Gitarren, Besen auf der Snare, Melancholie zum Anfassen, doch nicht für ewig. Der Bruch kommt schnell, "Suburbs..." walzt die angenehmen Töne brutal nieder, fühlt sich aber dennoch im Jazz-Ambiente sehr wohl, in dem wohl auch Carl McCoy öfters einkehrt. BLUTMOND gelingt es auf vorzügliche Weise, dieses stilistische Gewitter so zu arrangieren, dass die Wechsel nicht zu krass sind, dass selbst harte Übergänge die Chemie zwischen einzelnen Passagen stimmig erscheinen lassen. Sie verschmelzen zu fließenden, harmonischen Verläufen, auch wenn die Scheuklappenlogik sagen würde: "WAS ZUR HÖLLE MACHEN DIE HIER EIGENTLICH???"

    Die Songs, der Albumtitel, die Band scheinen hier genauso wenig zusammenzupassen, wie Trip-Hop Beats ("The Party Is Over...") und Black Metal. Doch sie schaffen es. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, dass hier planloses Haudrauf-Experimentieren der Vater des Gedanken war. Es ist eher ein ungewöhnliches, ungezwungenes Selbstverständnis von Metal, welches dieses Album in jeder Minute atmet. Urbaner Black Metal? Herzlich willkommen in der Großstadt, musikalische Guerillakrieger.Punkte: 9/10

    (Beta / 13.09.2010)
     
  15. jpmuikku

    jpmuikku Member

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    Passzio.hu 9/10
    http://www.passzio.hu/modules.php?name=News&file=article&sid=21112

    Post rock találkozik a black metallal – írja a kiadó a promóhoz mellékelt információs lapon, ami találó megfogalmazás a 2004-ben alakult svájci trió második lemezén hallható zenére vonatkozóan és felesleges is további tényfeltáró kutatásba kezdeni. Egyeseknek talán furcsának tűnhet, de szerintem annyira nem újdonság a két stílus házasítása. Persze azért nem lehet ennyire leegyszerűsíteni a dolgot, hiszen az elektronikától kezdve a thrashes szögelésen át a furcsa pszichedelikus és borult jazzes témákig igen változatos területekre merészkednek a srácok.


    Barátságtalannak, mi több, extrémnek tűnik elsőre ez a furcsa stíluskavalkád, azonban feltétlenül jó pont, hogy hirtelenjében nem is tudnék hasonló világgal bíró csapatot említeni. Pontosabban egy korong jut csak eszembe, amely ugyanilyen meghökkentő és nehezen kiismerhető volt a maga idejében, ez pedig a honfitárs Celtic Frost sok vitát kiváltó Into the Pandemonium című lemeze. Hangsúlyozom: NEM Into the Pandemonium II-ről van szó, csupán hasonlóan szerteágazó és furcsa hangulatoktól hemzsegő alkotást kapunk jelen anyag képében. Némileg érdekes momentum azonban, hogy 2006-os keltezésű debütálásukon még hagyományosabb black metal zenét játszottak emlékeim szerint...

    Itt viszont csak nyomokban bukkan fel tradicionális feketefém, a sivító riffek és a hálószoba-hangzás már a múlté. A sound igazán penge és arányos, ami Markus Stock és a Klangschmiede Studio E érdeme. A hangszereket kiegészítő különféle kütyük és effektek sem vesznek el az összképben, szépen hallható minden, ami a zene rétegzettsége okán joggal várható el. Egy gyengébb hangzás rögtön kiherélné a végeredményt... Kuszasága miatt nehéz lenne egyes szerzeményeket kiemelni, mert igazából egyben érdemes meghallgatni ezt az órányi játékidejű anyagot, hiszen az egyes dalokon belül is annyi mindenből építkeznek, hogy még odafigyelve is nehéz lekövetni. A gyorsabb, szikár riffelés éles váltással megy át improvizáció-ízű lebegésbe, majd vadul tekergő loop-ok adják a fricskát, míg máshol furcsán lüktető rock'n'roll rángatja magával a hallgatót. (Az elektronika fokozott jelenléte révén akár az Aborym neve is idecitálható, bár jelen produkció nem übereli az olaszok extrémitását.) A változatos zenéhez tökéletesen passzol a váltott ének, természetesen az adott rész hangulatához igazítva.

    A modern városi lét problémáit és úgy általában a civilizációs betegségeket feszegető koncepció nem újkeletű, azonban még egyetlen csapattól sem hallottam, hogy ennyire jól öntené zenei formába. Kell neki némi idő, amíg beérik, de az efféle furcsaságokra nyitott arcok valószínűleg fogják értékelni. Trve blackereknek viszont inkább az Armagedda EP ajánlott.

    9/10
     
  16. Darkcrawl

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    This album is great! Violent at times, jazzy at other times, mad sometimes too! I'm reminded of Blacklodge on moment, Red Harvest the next, then Emperor. It morphs into its own beast though. The song titles are also GROOVY (eg. Dance 'n' society). It's getting lots of repeated spins from me, anyway!:Spin:
     
  17. Emi

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  18. Emi

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    BLUTMOND – “Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian” (Code666)

    Η Ελβετία έχει κατά καιρούς παρουσιάσει διάφορα περίεργα και ενδιαφέροντα πράγματα, αρκετά πειραματικά, τα οποία ήταν και καλοδεχούμενα. Το παρουσιαζόμενο άλμπουμ αποτελεί τη δεύτερη δισκογραφική δουλειά ενός τρίο που εδρεύει εκεί και επιχειρεί να προκαλέσει εντύπωση με ανάλογο τρόπο. Ίσως δείτε να λανσάρεται ως «αστικό black», με ό,τι αυτό μπορεί να σημαίνει, χωρίς όμως να κατατάσσονται εύκολα στο εύρος του είδους αυτού. Θεματικά εναντιώνονται στον σύγχρονο τρόπο ζωής, αποστασιοποιούνται και παραθέτουν τη δική τους ευαισθησία και αντίληψη (αν αυτό σας θυμίζει μια πρόσφατη, ουτοπική προκήρυξη, πρόκειται για σύμπτωση…) Το άλμπουμ τους φιλοδοξούσε να είναι κάτι παραπάνω από αυτό που τελικά κατασκευάστηκε. Το υλικό τους είναι ακατάστατο, με στιγμές δήθεν ατμοσφαιρικές, μπερδεμένο όπως και η έκφραση του μανιφέστου της ιστοσελίδας τους. Αν θα αρέσει; Αν θα υπάρξει κοινό με τα ίδια ενδιαφέροντα και γούστα; Πολύ αμφίβολο. Προσεγγίστε το με δική σας ευθύνη.
     
  19. Emi

    Emi underdog

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    http://94.169.171.15/index.php/cd-r...n-ways-4-groovy-bohemian-days-cd-review-metal

    Ditching the face paint and emerging with a somewhat epic philosophy on the state of modern life - Blutmond (previously named Totenstille) have stripped themselves of their black metal basics, with a raw intent to ground themselves as purveyors of…well…something.

    Conjuring up unique soundscapes, ‘Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days’ serves as a form of urban exploration; it captures the utter hopelessness at how miserable municipal living can be.

    From opening track ‘Mind Da Gap’, with its fusion of thundering riffs, strange static sounds, sirens and footsteps - the album advances as a cocktail of calm, oppressive and equally brutal tracks reflecting the chaos of urban sprawl. Flittering between an onslaught of brutality and bluesy, stoner riffs before jolting into biting vocals and thunderous drums, ‘Working Poor, Yuppie Yeah’ taps into the manic mindset of Blutmond. However, when set against more consistent tracks offering black metal finery like ‘Blind Date Broadway’ and ‘Friday - Trapped in Mental Disorder’, the chaotic structuring will not appeal to all as the flow of the album is persistently disturbed.

    Endowed with intricacies and a smattering of influences across a wealth of genres, Blutmond inject a great deal of character into their music and are undoubtedly onto something. It may take some convincing but there is something inexplicably attractive about these Swede’s.

    Reviewed by Victoria Walsh
    ‘Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days’ is out now on Code666
     
  20. Da Jester

    Da Jester New Metal Member

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    BLUTMOND – 13 Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days

    Punkte: 8.5 von 10

    Für das moderne, städtische Leben gibt es inzwischen einige musikalische Interpretationsmöglichkeiten. Was Lifelover mit Sarkasmus, Agrypnie mit Wut und Thränenkind durch dunkle Romantik versuchen, gestalten die Schweizer von Blutmond mit einer stilistischen Mischung aus alledem. Das hört sich unmöglicher an, als es ist, aber wer das letzte Album von Nachtmystium kennt, weiss ungefähr, was ihn erwartet. Nicht, dass die hier vorgelegten 13 Wege zu übergehen wären! Aber vom Klangbild und der Vielfalt kann man sie auf die selbe Stufe stellen, ohne dass ein direkter Vergleich möglich ist. Die Jungs haben die Fähigkeit, ihre Songs extrem abwechslungsreich zu machen, ohne sich im Kopieren oder Wiederholen zu verlieren. Und trotzdem erkennt man durch sämtliche Lieder einen roten Faden, Geschichten, die waren oder gewesen sein könnten. Man sieht schon fast die Neonreklamen durch den Regen schimmern, während man auf die U-Bahn wartet, um das rastlose Ich endlich in ein Heim zu bringen. Blutmond zeigen auf, wie das Leben eines Mitteleuropäers aussieht. Von "Midnight Martini Madness" über "Working Poor", überall klebt die betongraue Verzweiflung. "Metro Aesthetix" erinnert an gelbgekleidete Personen mit einem Stresstest, beim Lied über die Freitage gefallen groovende Gitarren und Saxophon. Ganz klar eines dieser Alben, die man häufig hören kann, ohne dass sie je langweilig werden. Da bin ich ja mehr als nur gespannt, ob und wie die Jungs gedenken, diese Dichte bei ihrem Gig mit Atritas live zu verkörpern. Man darf und muss gespannt sein!
     

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